Welche personenbezogenen Daten bietmir verarbeitet, wozu, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange. Informationen nach Art. 13 und 14 DSGVO.
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf dieser Plattform im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:
Ein Datenschutzbeauftragter ist nur zu benennen, wenn die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO in Verbindung mit § 38 BDSG vorliegen. Ist oben keine gesonderte Adresse genannt, richten Sie Anfragen bitte an die Anschrift im Impressum.
bietmir ist ein Marktplatz für Nachfrage: Sie veröffentlichen, was Sie suchen, und andere melden sich mit Angeboten. Dieses Prinzip bestimmt, welche Daten notwendig sind – eine Suchannonce, die niemand findet, erfüllt ihren Zweck nicht.
Wir verarbeiten nur Daten, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind, und benennen im Folgenden zu jeder Verarbeitung Zweck, Rechtsgrundlage und Speicherdauer. Personenbezogene Daten werden nicht verkauft und nicht für Werbung Dritter verwendet.
Ihnen stehen uns gegenüber die folgenden Rechte zu:
Für alle diese Rechte genügt eine formlose Nachricht an info@bietmir.de. Eine Begründung ist nur beim Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO erforderlich. Wir antworten innerhalb eines Monats; ist die Anfrage umfangreich, verlängert sich die Frist um bis zu zwei Monate, worüber wir Sie dann informieren.
Für Auskunft, Datenübertragbarkeit und Löschung brauchen Sie uns gar nicht erst zu schreiben: Unter „Konto → Datenschutz & Daten“ laden Sie eine vollständige Datei mit allen zu Ihnen gespeicherten Daten herunter und löschen Ihr Konto selbst. Dort sehen Sie außerdem, welche Einwilligungen Sie wann und in welcher Textfassung erteilt haben, und können sie mit einem Klick widerrufen.
Unabhängig davon haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist die Behörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.
Bei jedem Aufruf werden technische Daten übermittelt, die für die Auslieferung der Seite notwendig sind: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, abgerufene Adresse, Statuscode, übertragene Datenmenge, Herkunftsseite sowie Browser- und Betriebssystemkennung.
Diese Daten werden nicht mit anderen Datenquellen zusammengeführt und nicht zur Profilbildung verwendet.
bietmir speichert auf Ihrem Endgerät ausschließlich, was für den von Ihnen aufgerufenen Dienst unbedingt erforderlich ist. Für Reichweitenmessung, Werbung oder eine Auswertung Ihres Verhaltens wird auf Ihrem Gerät nichts abgelegt und nichts ausgelesen – deshalb gibt es hier kein Einwilligungsbanner, sondern nur einen einmaligen Hinweis. (Wie der Wisch-Stapel sortiert wird, steht in Abschnitt 8b; dafür wird auf Ihrem Gerät nichts gespeichert.) Notwendige Speicherung ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei; die Pflicht, Sie darüber zu unterrichten (Art. 13 DSGVO), besteht unabhängig davon. Die vollständige Aufstellung samt Begründung steht unter bietmir.de/cookie-einstellungen.
| Name | Zweck | Laufzeit |
|---|---|---|
| bietmir_at | Kurzlebiger Zugangsschlüssel der angemeldeten Sitzung | 15 Minuten |
| bietmir_rt | Erneuerungsschlüssel, hält die Anmeldung über Sitzungen hinweg | 30 Tage |
| bietmir_mfa | Nachweis des richtigen Passworts, solange der zweite Faktor noch aussteht. Nur zwischen den beiden Schritten der Anmeldung. | 5 Minuten |
| bietmir_oauth | Nur während einer Anmeldung über Google oder Apple: sichert den Rückweg und schützt vor untergeschobenen Anmeldungen (PKCE und Zustandswert). Erscheint nur, wenn Sie diesen Anmeldeweg wählen. | 10 Minuten |
| bietmir_oauth_neu | Nur wenn nach einer Anmeldung über Google oder Apple noch kein Konto besteht: hält die vom Anbieter gelieferten Angaben bis zum Abschluss der Registrierung. | 30 Minuten |
Alle diese Cookies sind httpOnly gesetzt und damit für Skripte im Browser nicht lesbar. Außerhalb der Entwicklungsumgebung werden sie nur über verschlüsselte Verbindungen übertragen. Die beiden letzten entstehen ausschließlich, wenn Sie sich über Google oder Apple anmelden, und werden nach Abschluss des Vorgangs gelöscht. Sie können alle in Ihrem Browser löschen; die Anmeldung geht dabei verloren.
Wer nicht angemeldet ist, bekommt gar kein Cookie. Damit ein mehrfacher Aufruf derselben Annonce nicht mehrfach gezählt wird, bilden wir auf dem Server eine Kennung aus dem gekürzten Netz Ihrer IP-Adresse, Ihrer Browserkennung und dem Datum – und speichern davon nur den verschlüsselten Hash, nicht die Ausgangsangaben. Die Kennung wechselt täglich und lässt sich weder zurückrechnen noch über die Zeit zuordnen. Auf Ihrem Gerät wird dafür nichts gespeichert und nichts ausgelesen; § 25 TDDDG ist damit nicht berührt.
§ 25 TDDDG spricht nicht von Cookies, sondern von Informationen im Endgerät. Neben den oben genannten Cookies legen wir deshalb Folgendes offen:
| Ort und Name | Zweck | Laufzeit |
|---|---|---|
| IndexedDB · bietmir-chat | Die privaten Schlüssel Ihres Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chats. Sie verlassen Ihr Gerät nie und sind für uns nicht lesbar; ohne sie könnten Sie Ihre Nachrichten nicht entschlüsseln. | bis Sie sie löschen oder das Gerät abmelden |
| Cache Storage · bietmir-v1 | Offline-Seite und statische Bausteine der Anwendung. Es werden ausdrücklich keine angemeldeten Seiten und keine Nachrichteninhalte zwischengespeichert. | bis zur nächsten Aktualisierung |
| localStorage · bietmir:speicherhinweis | Vermerk, dass Sie den einmaligen Hinweis zur Speicherung gelesen haben. Wird erst geschrieben, wenn Sie ihn bestätigen. | bis Sie ihn löschen |
Die Chatschlüssel gehören zu einem Dienst, den Sie mit dem Schreiben einer Nachricht ausdrücklich anfordern; die Offline-Seite gehört zur Anwendung selbst. Beides fällt damit unter dieselbe Ausnahme wie die Anmelde-Cookies. Sie können diese Einträge in Ihrem Browser löschen – bei den Chatschlüsseln sind danach bereits empfangene Nachrichten auf diesem Gerät nicht mehr lesbar. Das ist die Kehrseite davon, dass auch wir sie nicht lesen können.
Für ein Konto benötigen wir eine E-Mail-Adresse, einen Anzeigenamen, einen Benutzernamen und ein Passwort. Das Passwort speichern wir ausschließlich als bcrypt-Hash; es ist für uns nicht lesbar.
Freiwillig können Sie ergänzen:
Zu jeder aktiven Anmeldung speichern wir zusätzlich Gerätebezeichnung, Browserkennung, IP-Adresse und ungefähren Ort. Das dient der Sicherheit: Unter „Konto → Einstellungen“ sehen Sie damit, welche Geräte angemeldet sind, und können einzelne Sitzungen beenden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Angaben werden mit dem Ende der Sitzung gelöscht, spätestens 30 Tage nach der letzten Nutzung.
Eine Plattform, auf der Angebote entstehen sollen, muss bestimmte Angaben zeigen. Was öffentlich ist, ist deshalb ausdrücklich benannt – und alles andere ist es nicht.
Öffentlich sichtbar, auch für nicht angemeldete Besucher:
Nicht öffentlich, auch nicht für angemeldete Nutzer:
Öffentliche Inhalte können von Suchmaschinen erfasst werden. Schreiben Sie keine Angaben in Annoncen oder Kommentare, die Sie nicht dauerhaft im Netz sehen möchten.
Inhalte, die Sie einstellen, verarbeiten wir zur Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Sie bestimmen selbst, welche Angaben Sie machen.
Zu jeder Annonce zählen wir Aufrufe, Angebote und Merkungen. Diese Zahlen sehen Sie in Ihrer Statistik; für andere Nutzer sind sie nicht personenbezogen auswertbar.
Bewertungen bleiben nach der Löschung Ihres Kontos in anonymisierter Form bestehen. Der Grund: Eine Bewertung, die mit dem bewertenden Konto verschwindet, wäre als Vertrauenssignal für die bewertete Person wertlos. Ein Rückschluss auf Sie ist dann nicht mehr möglich.
Zu einer Anzeige können Sie Bilder hochladen. Was dabei mit der Datei geschieht, steht hier vollständig – denn ein Foto enthält oft mehr, als darauf zu sehen ist.
Im Stapel unter „Swipe“ entscheiden Sie mit einer Wischgeste, ob ein Gesuch für Sie interessant ist. Aus diesen Entscheidungen leiten wir ab, was Ihnen gefällt, und sortieren danach den nächsten Stapel. Das ist eine Profilbildung im Sinne des Art. 4 Nr. 4 DSGVO. Deshalb steht hier genau, was gespeichert und was daraus gelernt wird.
Gespeichert wird zu jeder Entscheidung:
Als zusätzliches positives Signal zählen Gesuche, die Sie gemerkt haben – gleich, ob Sie sie im Stapel oder in einer Liste gefunden haben.
Aus den letzten 400 Entscheidungen und 200 gemerkten Gesuchen rechnen wir daraus ein Geschmacksprofil: bevorzugte Kategorien, häufige Merkmale (etwa „Getriebe: Automatik“), typische Zahlenwerte und eine Budgetspanne. Alles davon stammt aus dem Gesuch selbst. Über die Person, die ein Gesuch aufgegeben hat, lernen wir nichts – ein Profil, das Inserenten bewertet, gibt es nicht.
Das Profil bleibt innerhalb von bietmir. Es bestimmt allein die Reihenfolge der Vorschläge, wird nicht an Dritte übermittelt, steuert keine Werbung und wird mit nichts verbunden, was außerhalb der Plattform über Sie bekannt sein könnte. Was wir gelernt haben, steht in Worten über dem Stapel – Sie sehen also, worauf die Sortierung beruht.
Ohne Anmeldung wird nichts gespeichert und nichts gelernt: Der Stapel lässt sich zwar wischen, die Entscheidung bleibt aber in Ihrem Browser.
Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO: Sie können dieser Sortierung jederzeit widersprechen. Schreiben müssen Sie uns dafür nicht – mit „Alles Gelernte zurücksetzen“ im Wisch-Bereich löschen Sie sämtliche gespeicherten Wischentscheidungen selbst, und damit ist auch das Profil weg. Eine einzelne Entscheidung nehmen Sie mit „Rückgängig“ zurück. Danach richtet sich der Stapel nur noch nach Nähe und Aktualität.
Ihre privaten Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Sie werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt und erst auf dem Gerät der Empfängerin oder des Empfängers wieder entschlüsselt. Wir speichern ausschließlich den verschlüsselten Text; die Schlüssel dazu besitzen wir nicht. Der Nachrichteninhalt ist für uns deshalb grundsätzlich nicht lesbar – weder für die Administration noch für den Support noch für die Datenbankverwaltung.
Das ist keine Selbstverpflichtung, sondern eine Eigenschaft der Technik: Die privaten Schlüssel entstehen in Ihrem Browser und sind so erzeugt, dass sie sich nicht auslesen und nicht übertragen lassen. Es gibt keinen Hauptschlüssel, keinen Support-Schlüssel und keine Hintertür.
Was das nicht bedeutet: Ihr Gegenüber kann den Inhalt weitergeben, kopieren oder abfotografieren – daran ändert keine Verschlüsselung etwas. Ein kompromittiertes Endgerät bleibt ein Risiko. Und die unten genannten technischen Daten fallen weiterhin an.
Wir verarbeiten folgende technische Daten zu einer Unterhaltung, weil ohne sie keine Zustellung möglich wäre: wer mit wem verbunden ist, Zeitpunkt der Nachricht, ungefähre Länge, Art (Text, Bild), Lesestatus und Zählstand ungelesener Nachrichten. Diese Daten sind für uns lesbar.
Für die Verschlüsselung speichern wir zu jedem Ihrer Geräte die öffentlichen Schlüssel, eine Bezeichnung wie „Firefox · Windows" und den Zeitpunkt der letzten Nutzung. Private Schlüssel erreichen unsere Server nicht.
Benachrichtigungen über neue Nachrichten enthalten keinen Inhalt, sondern nur den Hinweis, dass eine Nachricht vorliegt. Eine Vorschau entsteht ausschließlich auf Ihrem eigenen Gerät nach dem Entschlüsseln.
Wenn Sie Nachrichten melden, entschlüsselt Ihr Gerät genau die von Ihnen ausgewählten Nachrichten und übermittelt sie an uns. Nur diese sind für die Moderation lesbar; der übrige Verlauf bleibt verschlüsselt. Ohne diese ausdrückliche Handlung erhalten wir keinen Nachrichteninhalt.
Verlieren Sie den Zugriff auf Ihr Gerät, sind die dort lesbaren Nachrichten verloren. Wir können sie nicht wiederherstellen. Eine Wiederherstellung durch uns setzte einen Schlüssel bei uns voraus – und damit die Möglichkeit mitzulesen.
Entfernungen sind für diese Plattform wesentlich: Wer eine Waschmaschine sucht, will Angebote aus der Nähe. Wir speichern Ihren Ort deshalb, aber bewusst grob.
Ortsnamen wandeln wir mit einer im Programm hinterlegten Ortsliste in Koordinaten um, und die Kartenansicht zeichnen wir selbst. Ein externer Karten- oder Geokodierungsdienst ist nicht eingebunden – Ihre IP-Adresse wird dafür an niemanden übermittelt. Abschnitt 15 nennt deshalb auch keinen solchen Empfänger. Sollte sich das ändern, stünde er dort, bevor der Dienst eingeschaltet wird.
bietmir kann Freitext in eine strukturierte Suchannonce umwandeln, Annoncentexte verbessern und natürlichsprachige Suchanfragen in Filter übersetzen. Diese Funktionen sind als solche gekennzeichnet und laufen nur auf Ihre Eingabe hin.
Die Ergebnisse sind Vorschläge. Sie sehen sie vor dem Veröffentlichen und können jeden Wert ändern. Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall mit rechtlicher Wirkung nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
Die Veröffentlichung einer eigenen Anzeige – die einzige kostenpflichtige Leistung – wird über Stripe abgewickelt. Wir sehen und speichern zu keinem Zeitpunkt vollständige Kartennummern oder Bankzugangsdaten; die Eingabe erfolgt ausschließlich auf einer von Stripe betriebenen Bezahlseite. Wer nur sucht und liest, kommt mit Stripe zu keinem Zeitpunkt in Berührung.
Zu jedem Kauf entsteht bei uns ein Beleg. Er enthält:
Der Titel steht als Kopie im Beleg, weil eine Rechnung ohne Leistungsbeschreibung den Anforderungen des § 147 Abs. 1 Nr. 2 AO nicht genügt. Er bleibt deshalb auch dann erhalten, wenn Sie die Anzeige oder Ihr Konto löschen – der Beleg wird dann von Ihrer Person gelöst, der Titel bleibt zehn Jahre lesbar. Schreiben Sie in den Titel einer Anzeige also nichts, was Sie später nicht mehr in einer Buchhaltung sehen möchten.
Stripe ist für die auf seinen Seiten stattfindende Verarbeitung eigenständig verantwortlich. Die dortigen Datenschutzhinweise finden Sie unter stripe.com/de/privacy.
Wir senden E-Mails zur Bestätigung der Adresse, zum Zurücksetzen des Passworts, zu sicherheitsrelevanten Ereignissen sowie – wenn Sie das eingestellt haben – zu neuen Angeboten, Nachrichten und Treffern Ihrer Suchagenten.
Die ersten drei Arten gehören zum Vertrag und lassen sich nicht abbestellen, ohne das Konto zu löschen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Alle übrigen Benachrichtigungen schalten Sie unter „Konto → Benachrichtigungen“ einzeln ab.
Werbliche E-Mails – etwa Hinweise auf neue Funktionen – senden wir nur, wenn Sie das ausdrücklich erlaubt haben. Diese Einwilligung ist freiwillig, keine Voraussetzung für ein Konto und jederzeit für die Zukunft widerrufbar unter „Konto → Datenschutz & Daten“. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO in Verbindung mit § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG. Derzeit versenden wir keine solchen E-Mails; Ihre Angabe wird bis dahin nur festgehalten – die erteilte wie die verweigerte.
Verschickt werden die E-Mails auf einem von zwei Wegen: über den Postausgangsserver unseres eigenen E-Mail-Anbieters (SMTP) oder über die Schnittstelle eines Versanddienstes. Welcher Weg gilt, legt die Konfiguration dieser Installation fest; im Programm ist als Versanddienst Resend, Inc., 2261 Market Street, San Francisco, CA 94114, USA vorbelegt.
Der Empfänger erhält Ihre E-Mail-Adresse, den Anzeigenamen und den vollständigen Inhalt der Nachricht – bei der Zusammenfassung eines Suchagenten also auch die Titel der gefundenen Gesuche. Er ist Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO und darf die Daten nur weisungsgemäß verwenden. Sitzt er außerhalb der EU – wie Resend in den USA –, stützt sich die Übermittlung auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Ohne diese Grundlage setzen wir keinen Dienst ein.
ANGABE NOCH ZU KLÄREN – vor der Veröffentlichung zu ergänzen: welcher der beiden Versandwege tatsächlich gilt sowie Name und Sitz des eingesetzten Anbieters. Solange das offen ist, nennt diese Erklärung beide Möglichkeiten, statt sich auf eine festzulegen, die dann nicht stimmt.
Zum Schutz vor automatisierten Angriffen und Massenanlagen begrenzen wir die Zahl der Anfragen je Konto und je IP-Adresse. Dazu speichern wir kurzzeitig Zeitstempel im Arbeitsspeicher beziehungsweise in einem Zwischenspeicher (Redis). Die Einträge laufen nach wenigen Minuten von selbst ab.
Meldungen über die Melden-Funktion speichern wir mit meldender Person, gemeldetem Inhalt, Grund und Bearbeitungsstand. Gegenüber der gemeldeten Person bleibt die meldende Person anonym. Grundlage sind Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den Pflichten aus dem Digital Services Act.
Entscheidungen über Sperrungen und über die Löschung von Inhalten trifft ein Mensch, kein Automatismus. Sind Sie von einer Maßnahme betroffen, erhalten Sie eine begründete Mitteilung und können binnen sechs Monaten Beschwerde einlegen (Art. 20 DSA); Einzelheiten stehen unter „Meldeverfahren“.
Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt, dass wir eine erteilte Einwilligung belegen können. Dafür halten wir zu jeder Zustimmung fest: worum es ging, ob sie erteilt oder widerrufen wurde, in welcher Textfassung, an welchem Tag und über welchen Weg.
Zusätzlich speichern wir eine gekürzte Fassung Ihrer IP-Adresse – bei IPv4 ohne das letzte Oktett. Für den Nachweis genügt diese Näherung; die vollständige Adresse wäre mehr, als der Zweck erfordert.
Ein Widerruf überschreibt den früheren Eintrag nicht, sondern kommt als neuer hinzu. Anders liesse sich später weder belegen noch widerlegen, was wann galt. Die vollständige Kette sehen Sie unter „Konto → Datenschutz & Daten“ und im Datenexport.
Jeder Eingriff unseres Personals in Inhalte oder Konten wird protokolliert: wer gehandelt hat, was getan wurde, welcher Datensatz betroffen war, wann es geschah und von welcher IP-Adresse aus. Bei einer Änderung halten wir zusätzlich den Stand davor und danach fest.
Das Protokoll betrifft damit nicht nur unser Personal, sondern auch Sie – nämlich dann, wenn eine Maßnahme Ihre Anzeige, Ihren Beitrag oder Ihr Konto betrifft. Ohne diesen Beleg ließe sich eine Sperrung oder Löschung später weder nachvollziehen noch überprüfen, und Ihre Beschwerde nach Art. 20 DSA liefe ins Leere.
Wir geben Daten an Dienstleister weiter, soweit sie für den Betrieb erforderlich sind. Alle sind vertraglich nach Art. 28 DSGVO gebunden und dürfen die Daten nur weisungsgemäß verwenden.
| Bereich | Art des Empfängers | Übermittelte Daten |
|---|---|---|
| Hosting und Datenbank | Rechenzentrumsbetreiber in der EU | alle Inhalts- und Kontodaten |
| Dateispeicher | S3-kompatibler Objektspeicher | hochgeladene Bilder |
| Zahlungen | Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) | Name, E-Mail, Rechnungsanschrift, Anzeigenart |
| KI-Funktionen | Anthropic PBC (USA) | der von Ihnen eingegebene Text |
| E-Mail-Versand | eigener Postausgangsserver oder Versanddienst – im Programm vorbelegt ist Resend, Inc. (USA), Übermittlung dann auf Grundlage der Standardvertragsklauseln | E-Mail-Adresse, Name, Inhalt der Nachricht |
| Anmeldung über Dritte | Google, Apple – nur bei Ihrer Nutzung | Kennung, Name, E-Mail |
Darüber hinaus geben wir Daten nur weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind, etwa auf Anordnung von Strafverfolgungsbehörden. Ein Verkauf von Daten findet nicht statt.
Sie können sich – sofern angeboten – mit einem bestehenden Konto bei Google oder Apple anmelden. Wir erhalten dabei eine Kennung, Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse; ein Passwort wird nicht übertragen. Bei Apple können Sie die Weitergabe Ihrer Adresse durch eine Weiterleitungsadresse ersetzen.
Die Anmeldung ist freiwillig; ein Konto lässt sich ebenso mit E-Mail und Passwort anlegen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Verbindung lösen Sie unter „Konto → Einstellungen“.
| Daten | Dauer |
|---|---|
| Server-Protokolle | 14 Tage |
| Suchannoncen | 14 Tage ab Freischaltung; danach – ebenso wie nach einer Löschung durch den Nutzer – archiviert und nach weiteren 12 Monaten gelöscht. Angelegte, aber nicht bezahlte Anzeigen werden nach 30 Tagen gelöscht |
| Angebote und Kommentare | bis zur Löschung der zugehörigen Annonce |
| Bilder an einer Anzeige | mit der Anzeige; hochgeladen und keiner Anzeige zugeordnet: 48 Stunden |
| Nachrichten | bis zur Löschung des Kontos eines Beteiligten |
| Schlüssel und Bezeichnung Ihrer Chat-Geräte | solange das Gerät angemeldet ist; nach dem Abmelden bleibt die Gerätezeile noch 90 Tage als Nachweis des Widerrufs stehen und wird dann gelöscht. Mit dem Konto verschwindet sie in jedem Fall |
| Wischentscheidungen und daraus gelerntes Profil | längstens 24 Monate ab der einzelnen Entscheidung; früher, wenn Sie im Wisch-Bereich zurücksetzen, die letzte Entscheidung rückgängig machen, das Gesuch verschwindet oder Sie Ihr Konto löschen |
| Sitzungen und Geräteangaben | bis zum Abmelden, längstens 30 Tage |
| Kontodaten | bis zur Löschung des Kontos |
| Nie bestätigte Konten | 30 Tage nach der Registrierung |
| Bewertungen | dauerhaft, nach Kontolöschung anonymisiert |
| Zahlungsbelege | 10 Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB) |
| Meldungen und Moderationsentscheidungen | 3 Jahre |
| Protokoll über Eingriffe im Backoffice | 3 Jahre |
| Einwilligungs- und Erklärungsnachweise | bis zur Löschung des Kontos |
| Aufrufzähler der Annoncen | 90 Tage |
| Produktkennzahlen | 12 Monate |
Es findet kein Tracking über andere Websites statt, es sind keine Werbenetzwerke und keine fremden Skripte eingebunden, und es werden keine Daten an Datenhändler übermittelt. Ein Werbeprofil über Sie gibt es nicht. Personenbezogene Daten werden nicht verkauft.
Sortiert wird innerhalb der Plattform allerdings sehr wohl, und zwar auf zwei Arten. Die Suche ordnet Ergebnisse nach den Kategorien, Suchbegriffen und dem Umkreis, die Sie selbst angegeben haben – das ist eine Sortierung Ihrer eigenen Angaben. Der Wisch-Stapel ordnet zusätzlich nach dem, was Sie bisher gewischt und gemerkt haben – und das ist eine Profilbildung aus Ihrem Verhalten. Abschnitt 8b beschreibt sie vollständig, samt Ihrem Recht, ihr zu widersprechen und das Gelernte selbst zu löschen.
Beides bleibt bei bietmir: Die Sortierung verlässt die Plattform nicht, steuert keine Werbung und wird mit nichts verbunden, was außerhalb über Sie bekannt sein könnte.
Ändert sich die Funktionsweise der Plattform, ändern wir diese Erklärung entsprechend. Die jeweils geltende Fassung finden Sie stets unter bietmir.de/rechtliches/datenschutz. Bei wesentlichen Änderungen informieren wir angemeldete Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich per E-Mail.
Stand: · Fassung 1.7